Galanterien

Die Galanteriekrämer von Johann Christoph Rombrich (1731-1794) sind die Wahrzeichen der großen Vitrinen. In ihren Bauchläden kann man eine Fülle von kleinen Dingen erahnen, die sich ihnen zu Füßen tatsächlich ausbreiten. Doch was sind eigentlich Galanterien? Johann Georg Friedrich Jacobi schreibt dazu in seinem "Neuen vollständigen und allgemeinen Waaren- und Handlungs-Lexicon" von 1799: "Unter dieser allgemeinen Benennung versteht man allerhand Modeartikel, Zierrathen, Putz- und Kleidungsstücke, wie z. B. Bänder, Kopfzeuge, Federn, Blumen, Fächer, Uhrketten, Etuis, Ringe, Dosen, Handschuhe und eine Menge anderer Dinge [...] Der größte Verkehr damit wird sowohl im Grossen als im Kleinen in den vornehmsten Hauptstädten, besonders aber auf den frankfurter, braunschweiger und leipziger Messen getrieben [...]." Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg hatte seit dem Beginn der Produktion um 1750 eine Vielzahl von Galanterien im Sortiment.

Klicken Sie die Bilder an, um noch mehr über die Galanterien von Fürstenberg zu erfahren.

DSC_3792.jpg
DSC_3788.jpg
DSC_3789.jpg
DSC_3774.jpg
DSC_3794.jpg

© Museum Schloss Fürstenberg 2018