© Museum Schloss Fürstenberg 2018

Tabatieren

Damen und Herren konsumierten im 18. Jahrhundert mit Vorliebe Schnupftabak. Diesen führten sie in kostbaren Dosen aus Edelmetallen, Lack, Elfenbein, Schildpatt oder eben Porzellan mit sich. Letzteres war kostbar und hygienisch zugleich, außerdem bot es den Vorteil, raffinierte Formen mit feinen Malereien in besonders dauerhaften Farben kombinieren zu können. Dabei wurden die Deckelinnenseiten zumeist besonders aufwändig bemalt und überraschten das Auge beim Öffnen der Dose mit galanten Szenen, Darstellungen von Schlachten, Komödianten, mythologischen Szenen und vielen anderen Motiven.